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Nach dem Sieg beim Sparkassen-Hallencup ist der SV Herbede auch auf Kreisebene die neue Nummer eins. Im Finale gab’s ein Wittener Derby. Im Jubiläumsjahr füllt sich der Trophäenschrank beim SV Herbede (wird 2016 runde 100 Jahre alt) beträchtlich: Am Samstag sahnten die Bezirksliga-Fußballer wieder kräftig ab. Beim Herbert-Graf-Hallenturnier des Kreises Bochum setzten sich die Schützlinge von Trainer Marius Kundrotas im Überraschungs-Finale gegen die DJK TuS Ruhrtal mit 3:1 durch. „Das freut mich natürlich riesig für die Jungs. Wir haben uns im Vergleich zum Hallencup in Witten wieder ein bisschen gesteigert und am Ende sicher verdient gewonnen. Wenn man bis ins Halbfinale kommt, dann will man natürlich auch gewinnen“, so der 36-Jährige, der am Samstag in Bochum selbst mitspielte und mit seiner Abgeklärtheit ein wichtiger Stützpfeiler im Herbeder Team war. In der Vorrunde begann es noch recht zäh für den SVH, der sich zu einem 1:0 (Tor: Ümran Sisman) gegen den FC Sandzak aus Hattingen mühte. Danach folgte das wohl spektakulärste Spiel des Turniers gegen den CSV SF Linden. Herbede lag schon mit 1:3 und 2:4 hinten, glich aber eine halbe Minute vor Schluss nach tollem Zwischenspurt (und sogar in Unterzahl) zum 4:4 aus. Dann aber unterlief Gavin Hope ein Missgeschick, als sein Rückpass auf Keeper Daniel Schmitz sieben Sekunden vor dem Abpfiff im Herbeder Tor landete - 4:5, das musste nicht sein. Der SVH aber ließ sich davon nicht schocken, gewann gegen den TuS Kaltehardt mit 3:2 und zitterte sich mit einem 0:0 gegen den SC Weitmar 45 als Gruppenzweiter ins Semifinale. In der Parallelgruppe waren gleich zwei Wittener Mannschaften am Ball - eine aber enttäuschte auf ganzer Linie. Landesligist TuS Heven unterlag nicht nur im Derby gegen die selbstbewusst aufspielende DJK TuS Ruhrtal mit 0:1 (Tor: Pajtim Sahitaj), sondern kassierte weitere Niederlagen gegen den FC Neuruhrort (1:2) und gegen Concordia Wiemelhausen (0:5). Nur gegen die DJK Wattenscheid sprang ein 4:2-Erfolg heraus - ein schwacher Trost fürs frühzeitige Ausscheiden der Hevener, die es vor allem an Spielwitz vermissen ließen.

Besser machten es die Ruhrtaler, die nach weiteren Erfolgen gegen die DJK Wattenscheid (4:1) und den FC Neuruhrort (4:0) als Halbfinalist feststanden. Lediglich gegen Wiemelhausen verlor das von Arthur Slyk betreute Team nach großem Kampf mit 0:1. In der Vorschlussrunde bewiesen die Ruhrtaler starke Nerven, gewannen nach Neunmeterschießen 6:5 gegen Weitmar 45. Auch Herbede zog ins Finale ein, setzte sich gegen Wiemelhausen mit 2:1 durch. Im Wittener Endspiel legte Gianluca Silberbach für den SVH das frühe 1:0 vor. Zwar glich Felix Heckmann nach toller Kombination zum 1:1 aus, doch Herbede hatte den längeren Atem. Das 2:1 markierte Ümit Sisman, Benjamin Homann nutzte das hohe TuS-Risiko mit dem 3:1 für die Entscheidung.

Von Oliver Schinkewitz
der westen

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